Kurzfassung: Im November 2025 hat der österreichische Entwickler Peter Steinberger einen kleinen Open-Source-Agenten namens „Clawdbot“ veröffentlicht. Nach einer Anthropic-Markenbeschwerde hieß er kurz „Moltbot“, dann ab Ende Januar 2026 OpenClaw. Anfang 2026 war das Projekt mit über 350.000 GitHub-Stars eines der am schnellsten wachsenden Open-Source-Repos aller Zeiten. Am 14. Februar 2026 kündigte Steinberger an, zu OpenAI zu wechseln; OpenClaw bleibt als Stiftung offen und unabhängig.
Was OpenClaw besonders macht
- Kombiniert Tool-Use, Sandboxed-Code-Execution, persistentes Gedächtnis, Skills und Messenger-Integration (Telegram, WhatsApp, Discord) in einem schlanken Paket.
- Unterstützt praktisch jedes Modell-Backend: Anthropic Claude, OpenAI GPT-5/Codex, Google Gemini, xAI Grok, Mistral, DeepSeek, und lokal via Ollama.
- Version 2026.4.5 (April 2026) hat Video- und Musik-Generation, strukturiertes Task-Progress-Reporting und Multilingual-UI hinzugefügt.
Warum es gerade jetzt einschlägt
- Einfache Installation: ein Python-Paket, kein Docker-Setup.
- Asiatische Entwickler-Community hat es übernommen – der Meme „Raise a lobster“ (Raubgefangen-Hummer) katapultierte es in China in die Trend-Liste.
- Open Source mit echter Unabhängigkeit – wichtig, nachdem viele Agenten-Frameworks an einen Anbieter gebunden waren.
Was KMU daraus lernen
- Agenten-Frameworks sind 2026 Commodity – der Wert liegt im Integrations-Know-how, nicht im Framework selbst.
- Kleine Teams können heute Produkte starten, die 2022 Serie-A-Funding gebraucht hätten.
- Bei Agenten-Projekten für Ihr Unternehmen lohnt ein Blick auf OpenClaw vor teuren Proprietär-Lösungen.
Quellen
- Peter Steinberger: OpenClaw, OpenAI and the future
- TechCrunch: OpenClaw creator joins OpenAI
- Fortune: Raise a lobster – China AI craze
- KDnuggets: OpenClaw Explained
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