Model Context Protocol (MCP): Wie Agenten endlich eine gemeinsame Sprache sprechen

Kurzfassung: Das Model Context Protocol (MCP) – von Anthropic 2024 initiiert – hat sich Anfang 2026 als De-facto-Standard für den Datenaustausch zwischen LLMs und Unternehmens-Systemen etabliert. OpenAI, Google und Microsoft haben Support angekündigt oder implementiert. Damit lässt sich ein einzelner „MCP-Server“ in Claude, ChatGPT und Gemini gleichzeitig nutzen.

Was MCP in einfach

  • Jeder Dienst (CRM, ERP, Datenbank, Google Drive) stellt einen MCP-Server bereit, der Tools und Ressourcen beschreibt.
  • Der LLM-Client (Claude, ChatGPT, etc.) verbindet sich mit diesen Servern – genau ein Mal, dann verfügbar in allen Chats und Agenten.
  • Open Protocol, keine proprietäre API – wie HTTP für KI-Integrationen.

Warum es den Mittelstand betrifft

Vor MCP musste man für jede Agenten-Lösung eigene Integrationen schreiben. Mit MCP baut man einmal einen Server für das eigene ERP – und der läuft in jedem Agenten-Client, auch zukünftigen. Das reduziert Lock-in drastisch.

Praktischer Einstieg

  • Offizielles Claude Agent SDK mit MCP-Unterstützung – Dokumentation bei Anthropic.
  • Fertige MCP-Server für Postgres, Slack, Google Drive, Notion und diverse CRM-Systeme (GitHub-Hubs wachsen wöchentlich).
  • Für eigene Systeme: Ein MCP-Server ist in Python oder TypeScript in einem halben Tag geschrieben.

Wir setzen MCP in Kundenprojekten bereits produktiv ein. Zu unseren KI-Leistungen.

Quellen

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Kostenlose Erstberatung, unverbindlich, 30 Minuten. Wir hören zu, skizzieren Optionen, Sie entscheiden.

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